Jeune fille au chapeau de paille

Nicht allein in Art und Naturell fallen die beiden Geschlechter, in
welche wir uns teilen, weit auseinander. Schon das Augenfällige
separiert die vielen Menschenwesen in Damen und Herren. Der
einen Welthälfte, welche die Damen darstellen steht dessen Pendant,
die Herrenwelt gegenüber. Fühlt sich die eine Hälfte von der anderen
ungemein angezogen, ist das nur natürlich und mehr noch, es ist
gottgewollt. Dennoch ist der Herr stets der glücklichere. Fällt ihm doch
mit der Dame zweifellos der schönere, nämlich der féminine Anteil zu.
 
 

»Deine Brüste sind zarter noch als jeder Duft betauten Grases,
                     und tragen Deine Schultern doch.«
  

~{Paul Éluard, 1895-1952}~

 

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